Die Ferien sind vorbei – Thomas ist auf dem Weg zurück nach Boston und Sonja kann die nächsten paar Monate wieder am alten Ort aushelfen.

Zwischenhalt Schweiz

30. September 2009

Unsere Cabrio-Limousine ist wieder abgegeben, die Ferien sind vorbei. Die Taschen sind ausgeräumt, Wäsche gewaschen, die Koffer liegen offen auf dem Boden, das Packen kann von vorne los gehen, die Nervosität steigt mit der Vorfreude auf unsere Zeit in Boston.

Was wir letzte Woche noch erlebt haben:

Von La Palmyre aus besuchten wir das Fort Louvois. Links auf dem Foto sieht man Austernbänke wo Austern in Säcken aufgezogen werden. Bei Flut sind diese, wie auch der Weg zum Fort, unter Wasser.

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Im Aquarium in La Rochelle:

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Wir waren mit dem Velo unterwegs, schlenderten durch den Markt, genossen Sonne und Sandstrand und guckten über den Atlantik nach Boston.

Via Cognac ging es dann weiter nach Aulnay, wo wir von den Eltern von Marie-Pierre bewirtet wurden. Am Freitag fuhren wir dann quer durch Frankreich bis nach Freiburg im Breisgau. Schon auf der Nationalstrasse mitten in Frankreich merkten wir, dass wir wieder auf dem Weg Richtung Schweiz sind: vor uns ein Luzerner, hinter uns ein Basler und in der Mitte wir Thurgauer. In Freiburg verabschiedeten wir uns noch von Ahne, Marianne und Paul. Es ist immer wieder schön für ein Wochenende in Freiburg zu weilen.

Von Mülheim fuhren wir praktisch ohne Halt durch Holland und Belgien nach Dieppe in der Normandie. Weiter ging es vorbei an steilen Klippen und ruhigen Stränden – wir genossen die Fahrt in unserem Cabrio.

Mittagsrast in les Petites-Dalles:

0909_lesPetitesDalles

Obwohl wir Off-season unterwegs sind ist Honfleur völlig ausgebucht. Das Office de Tourisme findet uns aber doch noch ein Zimmer bei einer Familie. Supergünstig, fast so gross wie unsere Wohnung in Zürich, Frühstück im Zimmer, Garagen-Parkplatz und mitten im Zentrum – wir entscheiden uns spontan eine zweite Nacht anzuhängen. Les Buttes en Fleurs, die Nummer 14 an der rue des Buttes, ist ein echter Geheimtipp.
Honfleur ist sehr malerisch und war anscheinend auch ein wichtiger Ort der Impressionisten – ein Besuch lohnt sich also.

Ein kleiner Ausschnitt der Altstadt mit Hafen:
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Bevor wir weiter nach Faye d’Anjou fuhren besuchten wir in der Normandie zwei Gedenkstätten der Invasion der Alliierten im zweiten Weltkrieg. Das D-Day-Museum in Arromanches wo man noch Überreste des künstlich angelegten Hafens betrachten kann, wie auch der amerikanische Friedhof in Colleville-sur-mer an der Omaha-Beach (70ha mit über 9000 Grabsteinen) waren sehr eindrücklich.

In Faye d’Anjou übernachteten wir bei der Familie von Marie-Pierre. Eine Spezialität der Gegend sind Restaurants in Felsgrotten, wo man leckere fouace aus dem Steinofen essen und feine Weine probieren kann. Südlich der Loire sind wir nun definitiv in den Weingebieten angelangt.

Seit ein paar Tagen sind wir jetzt in La Palmyre an der Gironde. Hier dürfen wir im Ferienhäuschen der Familie Marie-Pierre wohnen. Jetzt heisst es ausspannen, Fisch essen, Pineau trinken und unsere Akkus laden für den Start in den Staaten.

Phare de la Coubre:

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Grüsse aus dem Ruhrpot

8. September 2009

Das Ruhrgebiet hat viel mehr zu bieten, als man erwartet! Wir besuchten stillgelegte Kohlezechen, Eisenhütten, Kokereien… In den paar Tagen lernten wir mehr über die Industriegeschichte als wir uns während der Schulzeit merken konnten.

Der Ausblick vom Landschaftspark in Duisburg:

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Lichtspiele im Landschaftspark bei Nacht auf dem Hochofen:

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Zeche Zollverein mit einem Förderturm:

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Hier ist auch das red dot museum untergebracht – ein Besuch lohnt sich nur schon wegen der location. Wir besuchten auch Aachen und Köln. Morgen geht die Reise weiter nach Frankreich: Normandie und dann an die Atlantikküste.

It was supercool to stay at Marie-Pierre’s place in Mülheim! Merci beaucoup et on se verra…

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